spacelab

das raum- licht- u. medienlabor von martina tritthart

texte

Lichträume -Raummodelle der Wahrnehmung
James Turrell, Robert Irwin, Olafur Eliasson, Maria Nordman, Nan Hoover

erschienen in Frank, Irmgard (Hg.): Raum_atmosphärische Informationen, Architektur und Wahrnehmung, Zürich 2015

 Rezension: Auszug aus Himmelsdächer und räumliche Großwetterlagen …

von Dr. Christian J. Grothaus

An das schier unerschöpfliche Thema „Licht“ wagt sich u.a. Martina Tritthart. Die visuelle Wahrnehmung ist bekanntlich stets an Licht und Schatten geknüpft. Sie lebt von Wechselwirkungen, Verstärkungen oder Reduktionen des Hellen und der Farben. Licht und sein Gegenteil verleihen Plastizität und modellieren den Raum. Soweit, so gut. Wird die Medientheorie tangiert, dürfen Hinweise auf die Zentralperspektive und die „Camera obscura“ nicht fehlen. Einen phänomenologischen Brückenschlag macht Tritthart mit August Schmarsow (1853-1936), verortet ihn in einer „Einfühlungsästhetik“ und springt beherzt ins 20. Jahrhundert zum „Spatial turn“, den sie als bestrebt einordnet, den „[…] kausalen Zusammenhang von Raum und Leib“ (S. 144) zu ventilieren. Gut gelungen sind die Übertragungen in die Praxis. Hier fällt der Abschnitt über James Turrell auf, der es in seinen Installationen schafft, die Raumwahrnehmung zu einem Gesamtkörpererlebnis werden zu lassen und die „Materialität des Lichtes“ (S. 147) hervorzuheben. Auch die Beschreibungen der Kunst des Olafur Eliasson machen neugierig; scheint er doch dazu begabt, die Zeit erlebbar zu machen. Die Ausdeutung von „Raum als Medium von Darstellung“ (S. 152) des Hartmut Böhme markiert Beginn wie Ende des Aufsatzes und ergänzt sich mit der Definition von Atmosphäre als räumlich, leiblicher Anwesenheit, die von dessen Bruder Gernot stammt.

(…) Im vorliegenden Buch wechseln sich (zu …) kurze theoretische Aufsätze mit anschaulich bebilderten Praxisbeispielen ab. (Bau-)Künstlerische Forschung wird offensichtlich, und bislang als diffus eingeschätzte Wissensformen schließen sich zu nachvollziehbaren Ergebnissen (etwa „atmosphärischen Seismographen“ oder „Bibliotheken der Stimmungen“) zusammen. Sicherlich Garanten dafür, dass sich etliche zufriedene Leser unter interessierten Laien, Studenten und auch professionellen Raumgestaltern finden werden.
http://logeion.net/veroeffentlichungen/himmelsdaecher-und-raeumliche-grosswetterlagen/

 

 

 

abb1 antiroom-nordman

Der negative Raum oder die andere Seite des Lichts

Maria Nordman und Nan Hoover: Wahrnehmung Raum Kunst Architektur

von Martina Tritthart

in All-Over Magazin für Kunst und Ästhetik allover-magazin.com

 

 

Augenblicke. Über das Atmosphärische in den Fotografien von Roman Bönsch

von Martina Tritthart

in

Wien Südbahnhof

Bestand und Abbruch 2007 – 2010

Ein fotografischer Essay von Roman Bönsch

Seit Dezember 2011 im Handel erhältlich, erschienen bei Springer WienNewYork

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„Two different times simultaneously equals space”

– 3D binocular vision in the work of Alfons Schilling

by Martina Tritthart

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Das künstlerische Licht im öffentlichen Raum

E-mail Interview mit Mischa Kuball

von Martina Tritthart

in

www.imagine-space.net

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